PaseArte – Weg der Sinne – Spaziergang durch Kunst und Natur
…In einer Zeit, in der die Natur, wie wir sie kennen, unter dem Joch multipler Krisen – klimatisch, ökologisch und territorial – zu verschwinden droht, ist es notwendig, unsere Beziehungen zu der Welt, die uns umgibt und von der wir abhängen, neu zu überdenken. Durch einen fruchtbaren Dialog zwischen verschiedenen kreativen Sprachen rund um Kunst und Natur wollen wir den Wald mit allen Sinnen erfahrbar machen und den Schwerpunkt auf die Verbindung von Mensch (Kunst und Kultur) und Natur legen. Der Fokus liegt auf dem Zusammenwirken und der Verquickung von Kultur und Natur.
PaseArte ist ein Weg durch den Wald, der mit bloßen Füßen begangen wird. An verschiedenen Abschnitten sind Objekte aufgestellt, die Natur und Kunst miteinander verbinden. Zwischen den Kunstinstallationen befinden sich, in den Waldboden eingelassene Kisten, in denen sich unterschiedliche Materialien als Untergrund befinden. Bei einem durchschreiten der verschiedenen Strukturen wird die Diversität des Bodens fühlbar. Die KünstlerInnen arbeiten auschließlich mit recycelten Materialien und schaffen aus vertrauten Dingen neue Objekte, die sich harmonisch oder überraschend in die natürliche Umgebung einfügen. Die Gleichzeitigkeit mit der sich die Ausstellung mit allen Sinnen erfassen lässt ist Teil des Konzepts. Es geht um die Idee mit Augen, Ohren, Geruch und Tastsinn die Umwelt zu erforschen.

*
ENTRADA LIBRE
DONACIÓN VOLUNTARIA
Exposición: Mayo – Octubre 2024


contacto y reserva/visita guiada:
604 845 928
https://www.instagram.com/pasearte.lamuela
*

Wer sind wir?
Wir sind ein Kollektiv aus Personen, die sich zur Aufgabe gemacht haben Natur und Kunst erlebbar zu machen. Natur und Kunst miteinander zu verbinden und einen neuen, spannenden Blickwinkel einzunehmen. Auf unserem PaseArte wollen wir den Wald auf eine andere Art erlebbar und begehbar machen. Unsere Vision st es den Wald und die Natur mit all unseren Sinnen erlebbar zu machen. Wir laden Sie ein mit bloßen Füßen durch den Wald zu flanieren, eine neue Perspektive einzunehmen und Teil der Umgebung zu werden. Die verschiedenen Strukturen des Untergrunds zu spüren und mit allen Sinnen die Natur zu erfahren.

Künstler*innen:
Yakof Bix

1983, Berlin, Deutschland
Für meine Arbeit verwende ich hauptsächlich Materialien, die ich auf der Straße finde. Ich setze sie neu zusammen und kombiniere sie. Ich liebe es, spielerisch und abstrakt zu arbeiten, ohne zu wissen, was am Ende herauskommen wird. Ich fange einfach an und folge meiner Intuition. Die Idee entsteht während des Prozesses. Ich verwende gerne Materialien, die andere nicht mehr verwenden und aus verschiedenen Gründen wegwerfen. Mir gefällt, dass hinter den Materialien Geschichten stecken. Geschichten über den Alltag, über die Menschen aus der Gegend, über Konsum, über Verschwendung, über Flucht, über Abenteuer, über Verzweiflung, über Hoffnung, über Freude und über Liebe.
Die Werke in dieser Ausstellung wollen mit der Umwelt, der Natur und dem Licht spielen. Einerseits bilden sie einen Kontrast zu ihrer natürlichen Umgebung, andererseits nehmen sie diese auf oder umrahmen sie.
Nina Blum

1974, Krefeld, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Sie studierte zunächst in Köln Marketing und Kommunikation. Dort erwarb sie einen Bachelor. Sie schloss dort ebenfalls eine Ausbildung zur Tanz- und Bewegungspädagogin erfolgreich ab.
Dann arbeitete und kreierte sie über 20 Jahre in Berlin. Ihr Schwerpunkt waren kreative Kommunikationsmittel; z.B. illustrierte Filme, Infografiken, Flashmobs und live Graphic Recordings für hauptsächlich gemeinnützige Organisationen.
Seit 2022 kreiert sie auch in Andalusien. Dort wurde sie bereits zu erfolgreichen Ausstellungen mit skulpturellen und performanten Kunstwerken eingeladen.
Sie nutzt für ihre Skultpuren zur Zeit recycelte Materialen wie z.B. Plastikverpackungen. Die Perfomances, Solo und Gruppen-Flashmobs, haben die Themen: Selbstliebe und Freiheit. Sie illustriert digital, auch Erklärfilme. Ihre analogen Bilder sind derzeit aus Acrylfarben.
Keke Raggio

1971, Ceuta, Spanien
Der Künstler, der wiederverwendete Materialien verwendet, stößt nur auf die Grenzen, die ihm die Kreativität der in der Natur vorkommenden Materialien setzt.
Jedes Material kann behandelt, verwendet oder umgewandelt werden, um ein Kunstwerk zu schaffen. Dies ist ein Teil dessen, was als ökologische Kunst bezeichnet wird.
Die Definition von ökologischer Kunst ist jedoch etwas weiter gefasst. Sie versucht, dem Betrachter umweltbezogene Themen zu vermitteln.
Was diese Kunst jedoch definiert, ist ihre thematische Grundlage und die Tatsache, dass sie normalerweise Materialien aus der Natur verwendet. Diese Materialien können recycelt werden, müssen es aber nicht.
Abfall in Kunst verwandeln
Der Trend, Abfälle für die Herstellung von Kunstwerken zu verwenden, ist nicht neu. Schon gegen Ende der 1960er Jahre als Erweiterung des damals bereits einsetzenden Engagements für den Umweltschutz entstand diese Art von Kunst.
Daraus entwickelte sich die Land Art-Bewegung, die darauf abzielte, die Landschaften künstlerisch zu nutzen, ohne ihr Gleichgewicht zu stören.
Heute, wo das Bewusstsein für die Umweltprobleme und die Bedeutung des Recyclings gestiegen ist, verdient sie besondere Aufmerksamkeit. Es geht um die Rückgewinnung von Produkten aus der Natur, um sie wiederzuverwenden und in Kunst zu verwandeln.
Victor Laiz: uvelaizarte

1978, España
Die Malerei ist eine Leidenschaft, die in meiner Seele steckt und immer wieder aufkocht.
Im Laufe der Jahre habe ich traditionelle Kunst mit digitaler Kreativität kombiniert, um Marken zu schaffen. Heute genieße ich es, Marken für eher lokale Unternehmen zu entwerfen.
Ich liebe es, metaphorisch und buchstäblich vor einer leeren Leinwand zu stehen.




















